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Donnerstag, 3. Juni 2010

"0 happy day" im Kölner Dom

Kefenroder Sänger erleben künstlerischen Höhepunkt am 29. Mai 2010 beim Auftritt im Gotteshaus

KEFENROD (pd). "Einmal mit dem Chor im Kölner Dom singen". dachte die Sprecherin vom Heart-Chor, nachdem sie das erste Mal im Kölner Dom war. Als dann Anfang des Jahres ein gemeinsamer Chorausflug mit HeartChor und Männerchor des Gesangvereins 1868 Kefenrod geplant wurde stand es fest - der Traum sollte wahr werden.

Am Samstag gegen Ende Mai ging es frühmorgens am Sängerheim in Kefenrod mit dem vollbesetzten Reisebus los. Kurz vor Köln wurde dann gefrühstückt mit einem selbst mitgebrachten Frühstucksbuffet, auf das manches Hotel neidisch gewesen wäre.

Frisch gestärkt hieß es einsingen, denn das Mittagsgebet begann um zwölf Uhr. Im Dom angekommen schnell zum Platz und nach den zwölf Glockenschlägen zum Mittag ging es los. Begonnen hat der Heart-Chor mit dem Gospel "Lordreign in me" Nach den Fürbitten sang der Männerchor "Ora pro nobis" mit einer bisher noch nie so erlebten Akustik des Gesangs im Hohen Dom zu Köln.

Zum Abschluss nach dem Segen folgte "Oh Happy Day" mit dem HeartChor. "Atmosphäre und Akustik sind einfach unbeschreiblich", so die Stimmen aus den Chören und den mitreisenden Partnern. "Ganz ungewohnte Klänge in diesem alten Gemäuer". sagte eine Zuhörerin zu den Gospeln des Heart-Chor. denn sonst ist eher traditionelles im Dom zu hören.

Nach dem Mittagsgebet teilte sich die Gruppe. Die Männer fuhren zur Braunkohlegrube Garzweiler, um sich den Braunkohlebergbau und die Rekultivierung des Geländes unter der fachkundigen Führung des gebürtigen Kefenröders Werner Sihorsch anzuschauen. Der HeartChor erkundete mit Hilfe eines Stadtführers die Sitten und Gebräuche rund um Köln und Kölsch, und erfuhr dabei, dass bei Reparaturen die Mauersteine des Domes mit Steinen aus dem Vogelsberg ausgetauscht werden.

Der Tag wurde mit einem guten Essen in einem Restaurant am Heumarkt abgeschlossen, wobei die Kölner Freundlichkeit und Service für die Hessen doch sehr gewöhnungs bedürftig war.

Alles in allem ein toller Tag und das Singen im Dom ein unvergessliches Erlebnis für die beiden Chöre unter Leitung von Michael Habermann.

Und Petrus hatte sogar für tolles Wetter gesorgt.

 
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